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Geschichte     History
Das Verbreitungsgebiet umfasst ganz Großbritannien, einschließlich der Shetlandinseln ca. 200 km nördlich des schottischen „Festlandes“; weiters nahezu alle Länder in Europa. Schwerpunkte sind in Großbritannien, Holland, Deutschland, Frankreich und Skandinavien zu sehen.

Auf die Shetland-Inseln gelangten die Pferdchen erst durch den Menschen. Die Verzwergung der ursprünglich etwas größeren Formen dürfte auf das extrem karge Futterangebot und das raue Klima zurückzuführen sein. Im 16. Jh. war die Inselgruppe durch die Heirat von Prinzessin Margarete mit König James als Brautgut von Norwegen an Schottland gefallen. Im Jahr 1700 beschrieb sie der Kirchenverwalter John Brand in einem Reisebericht so: „Sie sind trotz ihrer Kleinheit voller Kraft und Leben, und gerade die Kleineren erweisen sich oft als die Stärksten. Sie werden sehr alt, 26 oder 30 Jahre. Sie werden um so kräftiger und langlebiger, wenn man sie erst vierjährig zur Arbeit nutzt. Die Rappen gelten als die besten, während sich die Schecken oft nicht so gut bewähren. Sie waren früher zahlreicher. Die Kleinsten findet man auf den nördlichen Inseln Yell und Unst.“

Die wichtigste Aufgabe der Ponys war das sogenannte peat flitting, das Heimtragen der trockenen Torfsoden von den Hochmooren. Im 19. Jh. gelangten die Ponys auf das englische Festland. Man erkannte ihre Qualitäten und begann auch bald, sie in den Kohle- und Bleibergwerken zu verwenden. Das Stutbuch wurde 1890 gegründet und ist somit das älteste Verzeichnis aller Berg- und Heidepony-Rassen Englands. Die Rasse blieb bis tief in das 19. Jh. Aufgrund der relativen Abgeschiedenheit der Inseln im Wesentlichen unvermischt. Einflussreiche Hengste aus dieser Zeit waren Jack und seine Söhne Laird of Noss, Lord of the Isles und Odin, die über zahlreiche Nachkommen bis heute in der Zucht verankert sind.

Webmaster: Eileen Haller, 2009

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