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Der bekannte hippologische Fachautor Martin Haller wurde 1959 in Wien geboren. Schon als Teenager erhielt er Reitunterricht von Johann Riegler, damals Bereiteranwärter, heute Oberbereiter der Spanischen Reitschule. Während der Studienzeit verlagerte sich sein Hauptinteresse auf den Rennsport und die Vollblutzucht. Als Amateurjockey konnte er auf der historischen Wiener Rennbahn Freudenau erfolgreich in Rennen reiten. Die Absolvierung der Trainerprüfung war eine logische Konsequenz daraus, ebenso die Zucht einiger erfolgreicher Vollblüter. Nach dem Studium der Landwirtschaft übernahm er 1983 einen mittelgroßen landwirtschaftlichen Betrieb im Wienerwald, wo er Pferde (Oldenburger, Vollblüter) züchtete, aufzog und ausbildete.

Martin HallerMit einigen Shetlandponys begann die große Liebe zu und das Interesse an den Ponys, das sich nach einem Irlandaufenthalt auf die Connemaras, die irischen Kleinpferden, verlagerte. Diese großen und rittigen Ponys bestimmten ab 1986 Hallers züchterischen Werdegang. Ab 1981 entwickelte sich die journalistische Tätigkeit, die sich zuerst auf eine regelmäßige Mitarbeit am Magazin des österreichischen Bundesfachverbandes für Reiten und Fahren konzentrierte, sich nach einiger Zeit aber auch auf andere Magazine ausweitete. Schließlich wurde Haller als Redakteur an die damals neue Fachzeitschrift „Pferderevue” geholt, die er mit aus der Taufe hob.

1993 verlegte Haller das Gestüt mit 14 Pferden nach Westirland, wo er in der Grafschaft Clare einen neuen Zuchtbetrieb mit Connemaras aufbaute. Mit dem Hengst „Spinway Keepsake” und einigen handverlesenen Stuten gelang es ihm als eingewandertem Österreicher, in die Phalanx der irischen Züchter einzudringen und wertvolle Pferde in alle Welt zu exportieren.
Daneben entstanden ab 1992 die ersten Fachbücher, beginnend mit einem kleinen Werk über „Jack-Russell-Terrier”, die Haller neben den Pferden erfolgreich züchtete. Weitere Bücher folgten in jährlichen Abständen, die heute zum Teil bereits vergriffen sind, zum Teil noch immer regen Absatz finden. Mit „Ponys aus Irland – die Connemaras” bekräftigte Haller seinen Ruf als Experte für diese Rasse, dann folgte der „Kosmos Pferdeführer”, ein im deutschen Sprachraum, sowie in Spanien und Polen in Übersetzungen bekanntes Werk. Eine Fahrlehre, ein Ponybuch für jugendliche Leser und ein Werk über iberische Pferde festigten seinen Platz unter den Fachautoren. Auch die Mitarbeit an rund 25 Fachzeitschriften in aller Welt machte viel Freude, darunter St. Georg, ReiterRevue, Z-Magazine, The Irish Field, Pferdemarkt, Levade u.v.m.

2000 kehrte Haller wieder in seine Heimat Österreich zurück und lebt heute in Graz, wo er zwar noch immer reitet, aber nicht mehr züchtet. In jüngster Zeit sind ein Ponylexikon, ein Buch über die Pferde Alt-Österreichs und eines über Lipizzaner erschienen. Als Mitglied der „Lipizzaner-Union” und des „Dokumentationszentrums für alt-österreichische Pferde” widmet er sich verstärkt den traditionellen Rassen der k.u.k. Monarchie.

Als Autor von Sachbüchern konnte Martin Haller nach dem Standardwerk über die Pferdezucht der Österreichisch-ungarischen Monarchie, Pferde unter dem Doppeladler, und dem erfolgreichen CADMOS-Buch Die Lipizzaner ein weiteres Standardwerk verfassen: Die britischen Ponyrassen, im Asmussen Verlag. Er ist als Zuchtrichter und Vortragender in ganz Europa tätig und konnte auf den größten internationalen Ponyschauen (Equitana, International Shetland Games etc.) richten und vortragen. Seit einigen Jahren im Zuchtverband VPPÖ beheimatet, widmet er sich auch besonders der Förderung des Jugendreitsports, der Ponyzucht und der Verbreitung der britischen Rassen. Daneben ist er in diversen weiteren Zuchtverbänden und fördernden Organisationen tätig und veranstaltet mit seinem Team weiterbildende Kurse zum Thema „Reiten lehren und lernen“. Auch auf dem Filmsektor ist er aktiv, bislang mit Filmproduktionen über Ponys und den Fahrsport.

Anfragen zu Vorträgen und Richtertätigkeit:
Martin Haller
Ziegelstraße 3c/34
A-8045 Graz
office.haller@gmail.com
 

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